Das schreiben die Medien zum Thema Soziale Kompetenz:

Psychische Probleme sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Auslöser ist oft zu wenig Anerkennung von Vorgesetzten. [...] Schädlicher Stress entstehe vor allem dann, wenn hohe Verausgabung mit geringen Belohnungschancen verbunden sei. Der Soziologe [Johannes Siegrist. Anm.d.R.] hat dafür den Begriff »Gratifikationskrise« geprägt. Auslöser solcher Krisen ist oft schlechte Mitarbeiterführung.
www.zeit.de/2007/38/C-Arbeit-macht-krank
13.9.07

In Umfragen waren Angestellte trotz guter Gehälter mit ihren Jobs unzufrieden, weil sie sich von den Chefs nicht gesehen fühlten. Umgekehrt kann Lob s chlechten Lohn zumindest eine Zeitlang vergessen machen. Wissenschaftler halten die ideelle Wertschätzung deshalb für mindestens so wichtig wie finanzielle Anerkennung.
www.zeit.de/2007/38/C-Arbeit-macht-krank
13.9.07

Hohe berufliche Motivation, die in totale Abneigung gegen die Arbeit umschlägt – dieses Phänomen wird mittlerweile mit einem eigenen Krankheitsbild bezeichnet, dem Burnout-Syndrom.
www.zeit.de/2007/38/C-Arbeit-macht-krank
13.9.07

Österreichische Unternehmen investieren deutlich weniger in die Entwicklung von Führungskräften als unsere Nachbarn in Deutschland und der Schweiz. So lautet das Ergebnis einer OGM-Studie im Auftrag der Beratergruppe Neuwaldegg. Zwar hat Führungskräfte-Weiterbildung für 74 Prozent der befragten österreichischen Unternehmen große bis sehr große Bedeutung (in Deutschland und der Schweiz sind es noch einige Prozentpunkte mehr), die Zahl der Firmen, die professionelle Entwicklungsprogramme in Anspruch nehmen, ist in unseren Nachbarländern jedoch wesentlich höher.
www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/255853/index.do
24.8.2007

Auch außerberufliche Aktivitäten sind wichtig. Außerdem legen Unternehmen zunehmend Wert auf "soft skills" und Persönlichkeitseigenschaften, wie aus der Untersuchung hervorgeht. Manager würden zunehmend nicht aufgrund fachlicher Kompetenzen, sondern als Person beurteilt: Wenn eine Firma negative Schlagzeilen schreibe, werde damit auch die ganze Person des Chefs in Frage gestellt. Dass organisierte Seminare hier zur Weiterentwicklung nicht ausreichen, ist klar.
www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/255853/index.do
24.8.2007

Besonders wichtig sei auch Selbstreflexivität: Die größte Leistung |...] brächten keineswegs die Manager mit den besten Kommunikationsskills, vielmehr die, deren Selbstbild damit übereinstimmt, wie sie auch von außen gesehen werden.´ Dementsprechend gewännen auf die einzelne Person zugeschnittene Weiterbildungsangebote zunehmend an Beliebtheit.
www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/255853/index.do
24.8.2007

Erschöpfungsdepression und Burnout entwickelt sich zur Büroseuche, die längst nicht nur Chefs betrifft. [...] Schuld daran sind äußere, aber auch innere Stressoren. Zu letzteren gehören Sätze wie „Genug ist nicht genug“ oder „Meine Leistung ist nichts wert“, aber auch der Wunsch, everybodys darling zu sein. Äußere Stressoren sind Überarbeitung oder Unterforderung.
Der Standard, Printausgabe
10.8.2007

"Sinnverlust spielt eine wichtige Rolle in der Wechselbereitschaft der Mitarbeiter", resümiert Institutsleiter [research team human resources. Anm.d.R.] Paul Jiménez. "22 Prozent der Befragten haben sich insgeheim schon nach einem neuen Job umgesehen. Davon machen etwa 30 Prozent den Wechsel stark von einem Sinnverlust im beruflichen Alltag abhängig." Sinnverlust sei demnach der größte Grund für die Wechselbereitschaft, noch vor Gehaltsfragen. [...] Oft beklagt werde von der Belegschaft auch der Verlust an Solidarität, an gemeinsamen Aktivitäten sowie mangelnde Anerkennung.
www.wirtschaftsblatt.at/archiv/karriere/116127/index.do
13.4.02

ENC bedeutet hohe Soziale Kompetenz für ... Konfliktvorsorge Stressresistenz Motivationskraft